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Zur Darstellung von Marx’ Krisentheorie im 3. Band des Kapital

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26 Nov , 2015  

Einleitung

Wirtschaftskrisen des Kapitalismus bilden eine direkt erfaßbare Wirklichkeit, mit typischen Eigenschaften. Diese Tatsache erklärt, warum Marx und Engels wiederholt Wirtschaftskrisen ansprachen, viele Jahre bevor Marx sein theoretisches System der Kritik der politischen Φkonomie entwickelte. Bis zu der Herausgabe vom Band 1 des Kapital, 1867, hatte Marx Wirtschaftskrisen eher in einem beschreibendem als in einer theoretischen Weise angesprochen. Außerdem findet man in Marx’ anderen ökonomischen Werke der Periode 1857-67 (die meistens nach seinem Tod veröffentlicht wurden), nur Fragmente einer Krisentheorie, die im Rahmen anderer theoretischen Argumentationen entwickelt werden (Heinrich 1995). Eine Marxsche Krisentheorie kann folglich nur auf der Basis einer systematischen theoretischen Analyse „entdeckt “ und aufgebaut werden. Das ist einer der Gründe, warum der Marxsche theoretische Rahmen, zu unterschiedlichen (d.h. theoretisch inkompatiblen) Krisentheorien zu führen scheint, – die anderen Gründe dafür entstehen aus den unterschiedlichen politischen Strategien der Linken, den unterschiedlichen Formen der Kapitalismuskritik, usw. (Milios 1995).

In diesem Papier habe ich versucht Band 3 von Kapital kritisch zu lesen, um dort eine Krisentheorie von Marx zu rekonstruieren. Meiner Meinung nach, bildet das Konzept der Kapitalüberproduktion den Schlüsselbegriff der Analysen von Marx zu den kapitalistischen Krisen, und dieses Konzept wird im Band 3 von Kapital systematischer, als in irgendeinem seiner anderen Werken entwickelt und verwendet.

Marx beschäftigt sich mit den Krisen des Kapitalismus im dritten Kapitel von Band 3 (MEGAII, 4.2, Drittes Kapitel – oder Teil 3, Kapiteln 13-16, in der vom Engels herausgegebenen Version), das den allgemeinen Titel „Gesetz des tendentiellen Falls der allgemeinen Profitrate im Fortschritt der capitalistischen Production“ trägt. Eine besondere Beachtung findet das Thema im Teil des 3. Bandes, dem Engels den Titel „Überfluß an Kapital bei Überfluß an Bevölkerung“ gab (MEGAII, 4,2, S. 324-333, MEW 25, S. 261-270).

Marx beschreibt Wirtschaftskrisen als „Überproduktionskrisen“ die immer einen Fall der Profitrate zur Folge haben, und erklärt: „Ueberproduction von Capital (= Plethora von Capital), nicht von einzelnen Waaren, (obgleich Ueberproduction von Capital stets Ueberproduction von Waaren einschließt) heißt doch weiter nichts als Ueberaccumulation von Capital“ (MEGA II, 4.2, p. 325). Diese Überproduktion ist aber nie absolut – sie bezieht sich nicht auf die sozialen Bedürfnisse – sondern relativ, d.h. sie bezieht sich immer auf die Verbrauchskapazität (von Mitteln des privaten Konsums und von Produktionsmitteln) einer spezifischen kapitalistischen Gesellschaft.

Ausserdem schreibt Marx, daß Krisen die Reproduktion der Kapitalrelation per ce blocken: „Aber es werden zu viel Arbeitsmittel und Lebensmittel periodisch producirt um sie als Exploitationsmittel der Arbeiter zu einer gewissen Rate des Profits functioniren zu lassen“ (MEGA II, 4.2, p. 332).

Jedoch bilden die Krisen nur temporäre Entstabilisierungen des kapitalistischen Reproduktionprozesses, die gleichzeitig einen Prozeß im Gange setzten, der zum Wiederherstellen aller Voraussetzungen einer „gesunden“ erweiterten Reproduktion des Kapitals und einer „normalen“ Höhe der Profitrate führt; „Crisen sind immer nur momentane Lösungen der vorhandenen Widerspürche und gewaltsame Eruptionen, um das gestörte Gleichgewicht wieder herzustellen“ (MEGA II, 4.2, p. 323).

2. Intern-notwendige und externe Bestimmungen

Um die Analysen von Marx über Krisen und Kapitalüberproduktion zu verstehen, ist man m.E. gezwungen, mit der Logik des Kapital zu konfrontieren; d.h.mit der internen Kohärenz und den Organisationsrichtlinien der logischen Argumentation von Marx.

Die Marxsche Untersuchung der kapitalistischen sozioökonomischen Verhältnisse basiert sich auf der Unterscheidung zwischen „internen“ und „externen“ Bestimmungen (dieser Verhältnisse). Man kann als interne Bestimmungen des (jeden) kapitalistischen Produktionsprozesses diejedigen Relationen verstehen, die notwendig sind, die also unverändert bleiben und ständig anwesend sind, unabhängig von allen Änderungen in der historischen Entwicklung. Diese Relationen sind anwesend, obwohl sie unter der Oberfläche der Änderungen der ökonomischen, politischen oder ideologischen Konjunktur versteckt bleiben. Interne Bestimmungen der kapitalistischen Produktionsverhältnisse konstituieren, was Marx als die kapitalistische Produktionweise definierte.

Im Gegenteil, stellen die externen Bestimmungen der kapitalistischen sozioökonomischen Verhältnisse die Vielzahl der Effekte und der Erreignisse dar, die nicht von den unveränderten strukturellen Merkmale des gegebenen Gesellschaftstypus (Produktionsweise), sondern von den veränderlichen Kräfteverhältnissen im Klassenkampf zwischen den entgegesetzten Klassen, innerhalb eines und des gleichen Typus der Klassengesellschaft entstehen. So bildet z.B. die kapitalistische Exploitation und die Mehrwertaneignung eine interne Bestimmung der kapitalistischen sozialen Verhältnisse in jeder kapitalistischen Gesellschaft. Die Tatsache, daß es sich um eine kapitalistische Gesellschaft handelt, erklärt aber nicht warum der Arbeitstag 12, 10 oder 7 Stunden dauert, die Wohlfahrtsdienstleistungen mehr oder weniger ausgedehnt sind, oder die Gewerkschaften der Arbeiter stärker oder schwächer sind. Diese letzten Relationen gehören zu der Vielzahl der externen Bestimmungen (extern zu den strukturellen Beziehungen, die zur kapitalistischen Produktionweise gehören), die unterschiedliche Formen in den unterschiedlichen Ländern —oder in den unterschiedlichen historischen Phasen einer kapitalistischen Gesellschaftsformation— nehmen können (Dumenil 1978, Althusser/Balibar 1972).

Was in der Ausarbeitung von Marx am wichtigsten ist, ist seine Analyse der Weise, wie diese zwei Formen von Relationen mit einander artikulieren. Er machte offenbar, daß die externen Bestimmungen keine Verletzung der ökonomischen Gesetze, die aus den internen Bestimmungen entstehen, darstellen, noch sind sie einschränkend oder fungierend im Widerspruch zu diesen Gesetzen. Im Gegenteil, werden die externen Bestimmungen nur durch die notwendigen internen Relationen manifestiert. Um das charakteristischste Beispiel vom Band 1 des Kapital zu nennen, ist die Bildung des Wertes der Arbeitskraft nicht das Resultat von zwei unabhängigen Faktoren, die separat von einander fungieren, nämlich, einerseits, die sozial-notwendige Arbeitszeit für die Produktion der notwendigen Lebensmittel der Arbeiter und, andererseits, die historisch-konkrete politische bzw. gewerkschaftliche Stärke der Arbeiterklasse. Diese zwei Faktoren produzieren nicht irgendwelche unterschiedliche Resultate, die dann zusammenkekoppelt oder gegenseitig widerrufen werden können. Die Verhältnisse, die zum Gesetz extern sind (die konkreten Resultate des Klassenkampfes) fungieren durch die notwendigen internen Relationen. Das Verstärken der Arbeitsklasse im politischen und ökonomischen Klassenkampf verursacht so, ceteris paribus, eine Zunahme der sozial-notwendigen Arbeitszeit und folglich eine Zunahme des Wertes der Arbeitskraft.

Die Darstellung des Konzeptes der Überproduktion (Überakkumulation) muß folglich die Unterscheidung zwischen intern-notwendigen Bestimmungen des Produktionsprozesses einerseits und externen Bestimmungen andererseits berücksichtigen.

3. Das Konzept der absoluten Überproduktion und die Profitrate

Ich glaube, daß der entscheidende Punkt der Analyse von Marx über die Kapitalüberproduktion die Definition der „absoluten Überproduktion“ ist. Sie kann als eine Art einleitende Definition angesehen werden, die dann zur Definition der „relativen Überproduktion“ führt.1 Die absolute Überproduktion beschreibt eine Grenzsituation, die Marx erlaubt, eine klare und verständliche Definition zu formulieren. (An diesem Punkt, nimmt Marx eine Methode an, die in den Naturwissenschaften wohlbekannt ist, z.B. die „Grenzdefinition“ der „idealen Gase“). Die Definition von Marx lautet so:
„Es wäre eine absolute Ueberproduction von Capital vorhanden, sobald das zusätzliche Capital für den Zweck der capitalistischen Production = 0. Der Zweck der capitalistischen Production ist aber Verwerthung des Kapitals, d.h. Production von Mehrwert, von Profit, Aneignung von Surplusarbeit. Sobald also das gewachsne Capital in einem Verhältniß gewachsen wäre, zur Arbeiterbevölkerung, daß weder die absolute Arbeitszeit, die diese Bevölkerung liefert, ausgedehnt, noch die relative Surpluszeit erweitert werden könnte (das letzte wäre ohnehin nicht thubar, in einem Fall, wo die Nachfrage nach Arbeit so groß, also Tendenz zum Steigen der Löhne), also das gewachsne Capital nur ebenso viel oder selbst weniger Mehrwerth – wir sprechen hier von der absoluten Masse, nicht von der Rate des Profits — producirte, als das Capital vor seinem Wachstum, so fände eine absolute Ueberproduction von Capital statt. D.h. das ursprüngliche C + ÄC producirte nur P (wenn dies die Summe des von C producirten Profits) oder gar P – x. In beidn Fällen fände auch ein starker und plötzlicher Fall der allgemeinen Profitrate statt, dießmal wegen eines change in der Zusammensetzung des Capitals, der nicht der Entwicklung der Productivkraft geschuldet, sondern einem Steigen im Geldwerth des variablen Capitals und ihrer entsprechenden Abnahme im Verhältnis der Surplusarbeit zu der im variablen Capital vergegenständlichten Arbeit“ (MEGA II, 4.2, 325-326).

Es soll beachtet werden, daß in der oben zitierten Definition der absoluten Überproduktion von Kapital, der Fall der Profitrate nicht als ein Resultat der Entwicklung der Produktivkraft der Arbeit betrachtet wird, die zu einer Zunahme der organischen Zusammensetzung des Kapitals führen könnte, die schneller als die Zunahme der Exploitationsrate ist.

In der Definition der absoluten Überproduktion betrachtet Marx den Fall der Profitrate als Resultat von anderen Faktoren, die verschieden sind von denjenigen die im Gesetz des tendentiellen Falles erwφhnt werden. Der Faktor der den Fall der Profitrate in bezug auf die absolute Überproduktion bestimmt ist „die Abnahme im Anteil der Überschußarbeit zur notwendigen Arbeit“, „der Surplusarbeit im Verhältnis zu der im Kapital vergegenständlichen Arbeit“ (d.h. die Abnahme der Mehrwertrate).
Aus Gründen, die aus der Geschichte der Arbeiter- und kommunistischen Bewegung entstehen, ist diese Marxsche Argumentation nicht ernsthaft von Marxisten betrachtet worden, die neigen zu denken, daß fast jeder Fall in die Profitrate das Resultat einer Zunahme der (organischen) Wertzusammensetzung des Kapitals ist. Ausserdem, betrachten viele Marxisten jede Zunahme der (organischen) Wertzusammensetzung des Kapitals als ein Resultat der Zunahme der Arbeitsproduktivität wegen des technischen Fortschritts (Gesetz des tendential Falles). Jedoch werden wir später sehen, daß Marx den (organischen) Wertzusammensetzung des Kapitals, von anderen Faktoren auch abzuhängen betrachtet („Oekonomie in Anwendung des constanten Capitals“, „Preiίschwankungen des Rohmaterials“, MEGA II, 4.2, S. 110-178).

Es ist auf jeden Fall offensichtlich, daß die Profitrate von zwei „Variablen“ abhängt: von der Mehrwertrate einerseits und von der Wertusammensetzung des Kapitals andererseits. Trotzdem, es sollte an diesem Punkt beachtet werden, daß die oben zitierte Definition von Marx nur den Einfluß der Mehrwertratenänderung betrachtet.

Jedoch, liegt in dieser „einseitigen“ Analyse keine Auslassung oder ein theoretischer Fehler. Sie drückt die Anwendung einer analytischen Methode aus, die von den Naturwissenschaften verwendet wird und Marx wohl bekannt war. Diese Methode untersucht die Änderung einer spezifischen Quantität unter dem Einfluß der Änderung einer anderen Quantität, unter der Voraussetzung, daß alle weiteren Faktoren konstant bleiben. Die Definition der Kapitalüberproduktion erlaubt Marx, den Einfluß der Änderungen der Mehrwertrate auf die Profitrate zu studieren, während alle weiteren Faktoren, einschließlich der (organischen) Wertzusammensetzung des Kapitals, als konstant betrachtet werden.

Die Frage, die sich jetzt stellt, ist die folgende: wie untersucht Marx den kombinierten Effekt von der Mehrwertrate und der Wertzusammensetzung des Kapitals auf der Profitrate? Wenn man die Profitrate als die abhängige Variable (R) betrachtet, dann sind die Exploitationsrate (m/v) und die (organische) Wertzusammensetzung des Kapitals (C/v) die unabhängigen Variablen, entsprechend der folgenden Beziehung:

          m                m/v
R = ——— = ———— (1)
        C + v         (C/v)+1

wo m für Mehrwert, v für das variable Teil des Kapitals (Wert der Arbeitskraft) und C für konstantes Kapital steht (Wert der Produktionsmittel); m/v ist dann die Exploitationsrate (Mehrwertrate).

Wie erwähnt, studiert Marx den Einfluß von (m/v) auf R, indem er (C/v) als eine konstante Quantität betrachtet (MEGAII 4,2, pp. 324-340 oder in Kapitel 15 vom MEW 25), als er den Begriff der absoluten Überakkumulation definiert. Wenn er im Gegenteil die „Natur des Gesetzes“ des tendentiellen Falls der Profitate studiert, (MEGAII 4,2, pp. 285-301 oder Kapitel 13 von MEW 25), betrachtet er zuerst (m/v) als eine konstante Quantität.

Jedoch in diesem letzten Fall (die „Natur des Gesetzes“), betrachtet er nur Änderungen der C/v wegen des technologischen Fortschritts. Seine Analyse scheint also einseitig zu sein. Einseitig zu sein scheint aber auch seine vorige Annahme, daß eine zunehmende Arbeitsnachfrage („Sobald also das gewachsne Capital in einem Verhältniß gewachsen wäre, zur Arbeiterbevölkerung, daß…“ op. cit.) zu einer fallenden Rate des Mehrwerts, und daher auch zu einem Fall der Profitrate und zur (absoluten) Kapitalüberakkumulation führt: Seine Argumentation hinsichtlich der Änderungen der Mehrwertrate, ist, daß sie durch den Mangel an zusätzlichen Arbeitern (sehr niedrige Arbeitslosigkeitsrate) und durch die folgende Zunahme der realen Löhne verursacht wird. Jedoch hängt die Mehrwertrate auch von anderen Faktoren ab, deren Untersuchung Marx als nicht notwendig betrachtet. Die absolute Arbeitszeit einerseits hängt nicht ausschließlich von der Arbeiteranzahl, sondern auch von der Länge des Arbeitstages ab. Andererseits hängt die relative Arbeitszeit (d.h. die Exploitationsrate) nicht nur von den Löhnen, sondern auch von der Zunahme der Arbeitsproduktivität ab. Diese „Auslassungen“ von Karl Marx hinsichtlich der Definition der Kapitalüberakkumulation können wie folgt erklärt werden:

* Die Länge des Arbeitstages ist keine notwendige sondern eine lediglich „äußere“ Beziehung hinsichtlich der untersuchten „internen“ ökonomischen Bestimmungen.
* Die Arbeitsproduktivität wird als ein unveränderlicher Faktor, genau wie die Wertzusammensetzung des Kapitals, angenommen.

Folglich handelt es sich nicht um Auslassungen von Marx, sondern um Folgen seiner wissenschaftlichen Methode der Abstraktion. Das ökonomische Gesetz spiegelt nicht die konkreten Kapitalverhältnisse in einer gegebenen Gesellschaft wider. Es rekonstruiert gedanklich ihren „Kern“, oder die Elemente ihrer spezifischen Struktur, nachdem man zwei Kategorien von Bestimmungen ausgeklammert hat:

A) Die vielfältigen externen Bestimmungen, die in der einen oder in der anderen Form auftreten, in Abhängigkeit von der jeweilige ökonomischen, sozialen und politischen Konjunktur in einer gegebenen Gesellschaft, die sogar auch möglicherweise nicht existierenen können.

B) Alle Bestimmungen, die vorübergehend als konstant gelten, damit die
Effekte jeder „unabhängigen Variable“ auf der „abhängigen Variable“ separat untersucht werden können. Hier gehören zum Beispiel die Annahmen einer konstanten Arbeitsproduktivität oder einer konstanten Wertzusammensetzung des Kapitals. Das heißt, daß, wenn die Abnahme der Exploitationsrate durch eine höhere Abnahme am Wertzusammensetzung des Kapitals kompensiert wird, die Profitrate steigt, anstelle zu fallen.

4. Faktoren die die Wertzusammensetzung des Kapitals beeinflussen

Verfolgen wir weiter die Anwendung der Methode von Karl Marx. Jetzt werden wir die Mehrwertrate (m/v) als eine konstante Quantität betrachten und den Einfluß der Wertzusammensetzung des Kapital (C/v) auf die Profitrate (R) studieren. Man könnte argumentieren, daß Marx dieses Problem gelöst hat, als er sich mit dem berühmten Gesetz des tendentiellen Falls der Profitrate sich beschäftigt hatte. Dort behauptete er, daß eine Zunahme an der Produktivkraft von Arbeit, wegen technischer Innovation, (unter bestimmten Voraussetzungen: daß die Technische Zusammensetzung des Kapitals schneller als die Arbeitsproduktivitδt wδchse) die Ursache einer Zunahme der organischen Zusammensetzung des Kapitals und einer darauf folgenden Abnahme der Profitrate sei.

Jedoch hängt die Wertzusammensetzung des Kapitals auch von einer Reihe anderen Faktoren, die Marx hier (im Dritten Kapitel) als konstante Größen betrachtet. Wir richten daher unsere Aufmerksamkeit auf das Erste Kapitel von Band 3 des Kapital (Teil 1, – Kapitel 1-7). Lassen wir die folgende Beziehung uns führen:

C  C     Y       C      (m+v)    C        m
  = –*—=    — * ——– = — * (—- + 1), (2)
v  Y       v       Y       v             Y         v

und daher:

                 m/v
R = ———————— (3)
          C/Y[(m/v)+1]+1

wo Y das Nettoprodukt ist, d.h. die Summe des Mehrwertes und des Wertes der Arbeitskraft (variables Kapital).

Die Beziehung (2) zeigt, daß die Faktoren, die die Wertzusammensetzung des Kapitals (C/v) beeinflussen, zu zwei Kategorien geteilt werden können; einerseits Faktoren die die Mehrwertrate (m/v) beeinflussen, und andererseits die Faktoren, die die Quantität (C/Y) beeinflussen.2

Diese letzte Quantität drückt den Wert des konstanten Kapitals aus, das für die Produktion von einer Produkteinheit notwendig ist. Die Zunahme oder die Abnahme dieser Quantität veranschaulicht, folglich, die Fähigkeit der Kapitalisten, konstantes Kapital zu ersparen (oder es in vorteilhaften Preisen zu kaufen). Marx selbst widmete ein bedeutendes Teil seiner Analyse diesem Thema („Oekonomie in Anwendung des constanten Capitals“, aber auch „Preißschwankungen des Rohmaterials“, „Freisetzung und Bindung, Wertsteigerung und Entwertung von Capital“, MEGA II, 4.2, S. 110-207).

In diesem Teil vom Band 3 finden wir die Aufzählung aller Faktoren, die mit der Fähigkeit der Kapitalisten, konstantes Kapital zu sparen in Verbindung stehen. Auch hier folgt Karl Marx der Abstraktionsmethode, die wir oben beschrieben haben. Er betrachtet, daß die Mehrwertrate „gegeben“ (d.h. konstant) ist [: „Bei dieser Untersuchung (…) gehn wir davon aus, daί Mehrwerth und Rate des Mehrwerths gegeben ist“ (MEGA, II 4.2, 1110-11)], und erklärt, daß „diese Voraussetzung nφthig [ist], um den Fall in seiner Reinheit zu untersuchen“ (MEGA, II 4.2, 164).

Er beschreibt dann die Faktoren, die eine Φkonomie in der Anwendung des konstanten Kapitals ermφglichen. Diese Faktoren, die die Wertzusammensetzung des Kapitals beeinflussen, können in den folgenden vier Kategorien sortiert werden:

A) Zur ersten Kategorie gehφren jene Faktoren, die mit der Zeit und der Intensität der Produktionsmittelanwendung, bei einem gegebenen Niveau der Produktionstechnologie und des technischen Zusammensetzungs des Kapitals zusammenhängen:

– Verlängerung des Arbeitstages: „Der Umfang des Theils des constanten Capitals, der aus fixem Capital besteht, bleibt derselbe, z.B. Fabrikgebäude, Maschinerie u.s.w., ob 16 oder 12 Stunden damit gearbeitet wird. Die Verlängerung des Arbeitstags erheischt keine neue Auslage in diesem, dem kostbarsten Theil des constanten Kapitals“ (MEGA II, 4.2., S. 111).

– Ökonomie an den Arbeitsbedingungen auf Kosten der Arbeiter: „Ihrer widersprechenden und gegensätzlichen Natur nach geht die capitalistische Productionsweise dazu fort, die Verschwendung mit dem Leben, der Gesundheit des Arbeiters, die Depression seiner Existenzbedingungen selbst zur Oekonomie in der Anwendung des constante Capitals zu zählen und so als Mittel zur Erhöhung der Profitrate“ (MEGA II, 4.2., S. 120).

B) Zur zweiten Kategorie gehören jene Faktoren, die mit den Fähigkeiten und der Konzentration des Kollektivarbeiters oder mit der Möglichkeit der Erhöhung von Arbeitsproduktivität ohne irgendeine Änderung in der technischen Zusammensetzung des Kapitals – oder im technologischen Status des Produktionsprozesses – zusammenhängen:

– Sozial kombinierte Arbeit (Konzentration und Mitarbeit der Arbeiter, Sozialzeichen der Arbeit: „Durch die Concentration der Arbeiter und ihre Cooperation auf grosser Stufenleiter wird einerseits constantes Capital gespart. Dieselben Baulichkeiten, Heitzung, Beleuchtung u.s.w. kosten weniger verhältniâmassig, wenn auf grosser als wenn auf kleiner Productionsstufe angewandt. Ebenso wächst die Kost eines Theils der Maschinerie etc, z. B. Dampfkessel steigt nicht im Verhältniß ihrer Pferdekraft. Obgleich ihr absoluter Werth steigt, fällt ihr relativer, im Verhaltniß zu der Stufenleiter der Production und der Grösse des variablen Capitals, das in Bewegung gesetzt oder der Masse der Arbeitskraft, die exploitirt wird. Die Oekonomie, die ein Capital in seinem eignen Productionszweig, z. B. der Spinnerei anwendet, beruht direkt auf Oekonomie der Arbeit, d. h. möglichst wenig bezahlte Arbeit seiner eignen Arbeiter; die eben erwähnte Oekonomie beruht dagegen darauf, diese möglichst größte Aneignung fremder unbezahlter Arbeit in der möglichst ökonomischen Weise, d. h. auf der gegebnen Stufenleiter mit den möglichst geringen Kosten zu bewerkstelligen“ (MEGA II, 4.2, S. 116-117).

– Ökonomie durch die Erfahrung des Gesamtarbeiters: „Endlich aber entdeckt und zeigt erst die Erfahrung des combinirten Arbeiters, wo und wie zu ökonomisiren, wie die bereits gemachten Entdeckungen praktisch am einfachsten auszuführen, welche praktische Frictionen bei Ausführung der Theorie – ihrer Anwendung auf den Productionsproceß – zu überwinden u.s.w.“ (MEGA II, 4.2, S. 116-117).

– Ökonomie resultierend aus der Erziehung des Gesamtarbeiters and seine Unterwerfung zum Fabrikdespotismus: „Daß nichts umkommt; that there is no waste und die Productionsmittel nur in der durch die Production selbst erheischten Weise are consumed etc, hängt theils von der Dressur und Bildung der Arbeiter ab, theils von der Disciplin, die der Capitalist über die combinirten Arbeiter ausübt“ (MEGA II, 4.2, S. 117-118).

C) Zur dritten Kategorie gehφren jene Faktoren, die mit einer Zunahme der Arbeitsproduktivität wegen technischer Innovation verknüpft werden und die auch die technische Zusammensetzung des Kapitals sich erhöhen:

– Konzentration der Produktionsmittel and ihre massenhafte Anwendung, (MEGA II, 4.2, p. 112-116); Ökonomie durch Verbesserung der Qualität der Produktionsmittel, Φkonomie durch „Ersparung von waste“ (MEGA II, 4.2, p. 146-150),

–Verwohlfeilerung der Produktionsmittel als Resultat des technischen Fortschritts im Sektor I (Produktion von Produktionsmitteln),: „Es ist die Entwicklung der Productivkraft der Arbeit in einem Foreign Department, in dem Department, das ihm Productionsmittel liefert, welches hier die Profitrate des Capitals erhöht (weil es den Werth des von ihm angewandten constanten Capitals, relativ, wenn auch nicht absolut, fällt? (senkt.)“ (MEGA II, 4.2, p. 116).

Es ist wichtig zu beachten, daß Marx die Möglichkeit eines technischen Fortschritts berücksichtigt, die Effekte auf die Wertzusammensetzung des Kapitals und auf die Profitrate hat, die gegenseitig sind im Vergleich zu denen, die er in seinem berühmten „Gesetz des tendential Falles“ darstellt. Er schrieb:
„Abstrakt betrachtet, kann bei dem Fall des Preisses der einzelnen Waare in Folge der vermehrten Productivkraft der Arbeit und daher der gleichzeitigen Vermehrung der Anzahl dieser lower priced commodities die Profitrate dieselbe bleiben, z. B. wenn die Vermehrung der Productivkraft der Arbeit gleichmässig und gleichzeitig auf alle Bestandtheile der Waaren wirkte, so daß der Gesammtpreiß der Waare in demselben Verhältniß fiele, wie sich die Productivität der Arbeit vermehrte, andrerseits das Verhältniß der verschiednen Preißbestandtheile der Waare dasselbe (constant) bliebe, fallen, wie in dem bisher Untersuchten, steigen, wenn mit der Erhöhung der Rate des Mehrwerths eine bedeutende Depreciation der constanten Capitaltheile verbunden wäre“ (MEGA II, 4.2, p. 319).3

Eine Zunahme der Arbeitsproduktivität wegen technologischer Innovation kann folglich Φkonomie in der Anwendung des konstanten Kapitals fördern.

D) Zur vierten Kategorie gehören alle Faktoren die die Preise der Bestandteile des konstanten Kapitals herabsetzen (MEGA- II, 4,2, S. 164-207).
„Bei sonst gleichbleibenden Umständen fällt und steigt die Profitrate daher im umgekehrten Verhältniß wie der Preiß des Rohmaterials (…) Man begreift daher die grosse Wichtigkeit für die Fabrikanten von Aufhebung oder Ermässigung von Zöllen auf Rohstoffe“ (MEGA II, 4.2, p. 166).

Marx korreliert direkt diese Preisschwankungen mit dem Ausbruch von Wirtschaftskrisen: „Heftige Preißschwankungen im Rohstoff bringen daher Unterbrechungen u.s.w. grosse Collisionen und Catastrophen im Reproductionsprozeß hervor“ (MEGA II, 4.2, p. 188).

Marx faßt seine Analyse wie folgt zusammen: „Es ist aber im Allgemeinen hier – wie bei dem frühern case – zu bemerken, daß wenn die Variationen hervorgehend, sei es aus Oekonomie in Anwendung des constanten Capitals, sei es aus Preißschwankungen des Rohmaterials, stattfinden, ohne irgend wie das Salair zu afficiren (also die Rate und Masse des Mehrwerths), sie dennoch die Profitrate afficiren, one way or the other“ (MEGA II, 4.2, p. 164-65).

Es ergibt sich von der obigen Darstellung, daß Marx die Wertzusammensetzung des Kapitals (und infolgedessen die Profitrate und die Krisen), als abhängig von einer breiten Vielzahl von Faktoren betrachtet. Es ist folglich unzulänglich, die Entwicklung der organischen Zusammensetzung des Kapitals bloß als ein Resultat des Prozesses zu begreifen, den Marx als „das Gesetz des tendentiellen Falles der Profitrate“ beschrieben hat. Vielmehr, sind Krisen nicht das Ergebnis einer einzelnen, ständig wirkenden Ursache, wie etwa das „Gesetz des tendential Falles“ oder die Unterkonsumption der Arbeiter, wie manche Marxisten denken (s. Milios 1994).

Im Gegenteil kann eine Krise als konjunkturelle Überakkumulation beschrieben werden – als konjunkturelle Produktion von Waren (Produktionsmittel und Konsumptionsmittel) in solchen Quantitäten und Preisen, daß der Akkumulationsprozeß vorübergehend gehindert wird. Welche Faktoren den Ausbruch jeder spezifischen Krise bestimmen, kann nur auf der Basis einer konkreten Analyse festgestellt werden, die alle äußeren Bestimmungen der Kapitalbeziehung einbezieht. Aus diesen Grund hat Marx betont, daß „um zu verstehn, was diese Ueberproduction ist (die nδhere Untersuchung darüber gehφrt in die Betrachtung der erscheinenden Bewegung des Capitals, wo Zinscapital etc Credit etc weiter entwickelt) hat man sie nur absolut zu setzen“ (MEGA II, 4.2, p 325, s. auch Heinrich 1995).

5. Erweiterte Reproduktion des Kapitals und ihre Überdeterminierung durch den Klassenkampf

Die Faktoren, die die Mehrwetrate aber auch die Wertzusammensetzung des Kapitals, und infolgedessen die Profitrate beeinflussen, gehören meistens zu den externen Bestimmungen des kapitalistischen Produktionsprozesses (Länge des Arbeitstages, Konzentration, Ausbildung und Erfahrung des Kollektivarbeiters, die Art des technischen Fortschritts die durch die Kapitalkonkurrenz4 oder durch den Klassenkämpfen5 bestimmt wird, usw.). Dasselbe gilt für die Faktoren, welche die Exploitationrate beeinflussen.

Um eine Konjunktur der Krise zu studieren, muss man alle Faktoren, welche die Profitrate beeinflussen, in Betracht ziehen. Die Krisen sind Produkt einer Schmelzung aller Formen der Widersprüche, die einen Fall der Profitrate oder sogar eine Verhinerung des kapitalistischen Reproduktionprozeßes verursachen. Sie erscheinen also als Resultat der Gesamtheit der Widersprüche der kapitalistischen erweiterten Reproduktion, an einer gegebenen Konjunktur des Klassenkampfes. Es ist diese Mehrzahl der Widersprüche, welche die Kapitalbeziehung überdeterminieren, die uns, meiner Meinung nach erlaubt, vom Klassenkampf als die „abwesende Ursache“ der Krise zu sprechen; eine „Ursache“, die nicht „lokalisiert“ und „beseitigt“werden kann. Das ist der Grund warum Marx schreibt: „Die Ueberproduktion von Capital meint nie etwas anders als Ueberproduktion von Produktionsmitteln die (…) zur Ausbeutung der Arbeit zu einem gegebenen Exploitationsgrad angewandt werden können“ (MEGA II, 4.2., S. 330).

Die Fähigkeit der Kapitalisten, konstantes Kapital zu sparen ist nicht nur ein „technischer Aspekt“ des Produktionsprozesses; sie ist ein Resultat der sozialen Kräfteverhlätnisse, die ihrerseits ein Resultat des Klassenkampfes sind. Die zunehmende Φkonomie in der Anwendung des konstanten Kapitals setzt voraus eine zunehmende Beherrschung der Kapitalistenklasse über dem Produktionsprozeß selbst. Sie hängt von den Fähigkeiten und von der Haltung des Kollektivarbeiters ab. Wie Marx schrieb:
„Von aller Oekonomie dieser Art gilt zum Theil, was von der andern Art bemerkt worden ist, daß sie nur anzuwenden vom combinirten Arbeiter, oft zu ihrer Anwendung Arbeiten auf noch grösserer Stufenleiter, also noch grössere Combination von Arbeitern unmittelbar im Productionsproceß erheischt (…) Jene Entwicklung der Productivkraft kann in letzter Instanz immer reducirt werden auf den gesellschaftlichen Charakter der Arbeit, die angewandt wird; auf die Theilung der Arbeit innerhalb der Gesellschaft; auf die Entwicklung der geistigen Arbeit. (Naturwissenschaft etc)“ (MEGA, II, 4.2, p. 115 & 116).

Wenn das Sicherstellen des „normalen“ Niveaus der Kapitalrentabilität in letzter Instanz immer auf das Fortschreiten der kapitalistischen Ausbeutung und Disziplin reduziert werden kann, dann ist es verständlich, warum der kapitalistische Ausweg aus Wirtschaftskrisen immer mit der Führungrung eines Klassenkrieges gegen die Arbeiterklasse verbunden wird, (gegen ihre kollektive Organisationsformen, und gegen ihre Sozialrechte). Die Analyse von Marx macht den objektiven Hintergrund der politischen Strategien des Bourgeoisie sichtbar.

Anmerkungen

1) „Die wirkliche Ueberproduction von Capital nun ist nie identisch mit der hier betrachteten, sondern ist gegen sie betrachtet nur eine relative“ (MEGA, II, 4.2, p. 329).

2) Eine Änderung des Faktors C/Y kann das Resultat entweder einer Änderung von (Y/N) oder von (C/N) sein, da: C/Y = (C/N)(N/Y), wo N die Anzahl der Arbeiter, (Y/N) „Arbeitsproduktivität“ (wenn die Länge des Arbeitsjahrs konstant bleibt), und (C/N) die s.g. „Kapitalintensität“ ist.

3) Engels fügte dazu: „Aber in Wirklichkeit wird die Profitrate, wie bereits gesehen, auf die Dauer fallen“. (MEW 25, S. 240). Zum Thema der Engelschen Edition vom Band 3 des Kapital s. Jungnickel 1991, Heinrich 1995, Heinrich 1996-97.

4) Marx betrachet die Form des technischen Fortschritts, die zum Fall der Profitrate führt, als das Resultat einer Kapitalkonkurrenz, die die systematische Bildung von technologischen (künstlichen) Monopolen erlaubt: „Kein Kapitalist wendet eine neue Productionsweise, sie mag noch so viel produktiver sein (…) freiwillig an, sobald sie die Profitrate vermindert. Aber jede solche neue Productionsweise verwohlfeilert die Waare. Er verkauft sie daher ursprünglich über ihrem Productionspreiß, vieleicht über ihrem Wert. Er steckt die Differenz ein (…) Seine Productionsprocedur steht über dem Durchschnitt der gesellschaftlichen. Die Concurrenz verallgemeinert sie und unterwirft sie dem allgemeinen Gesetz. Dann tritt das Sinken der Profitrate ein“ (MEGA, II, 4.2, S. 337-38. S. auch Stamatis 1977).

5) „Man könnte eine ganze Geschichte der Erfindungen seit 1830 schreiben, die bloß als Kriegsmittel des Kapitals wider Arbeiterermeuten ins Leben traten“(MEGA, II, 5, S. 357).

 

LITERATUR

L. Althusser & E. Balibar (1972): Das Kapital lesen, Reinbeck bei Hamburg.
G. Dumenil (1978): Le concept de loi economique dans le Capital, Paris.
M. Heinrich (1995): „Gibt es eine Marxsche Krisentheorie? Die Entwicklung der
Semantik der ‘Krise’ in Marx’ Entwωrfen einer Kritik der politischen Ökonomie“, Beitrδge zur Marx-Engels-Forschung Neue Folge 1995, pp. 130-150.
M. Heinrich (1996-97): „Engels’ Edition of the Third Volume of Capital and
Marx’s Original Manuscript“, Science and Society, Vol. 60, No 4, pp. 452-66.
J. Jungnickel (1991): „Bemerkungen zu den von Engels vorgennomenen
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‘Kapitals’“, Beitrδge zur Marx-Engels-Forschung Neue Folge 1991, p. 130-38
Marx/Engels Gesamtausgabe, Zweite Abteilung, Band 4, Text-Teil 2 (MEGA, II,
4.2), Karl Marx, Ökonomische Manuskripte 1863-1867, Berlin 1992.
Marx/Engels Gesamtausgabe, Zweite Abteilung, Band 5, (MEGA, II, 5), Karl
Marx, Das Kapital, Erster Band 1867, Berlin 1983.
Marx-Engels-Werke (MEW), Band 25, Das Kapital Dritter Band, Berlin 1973.
J. Milios (1994): „Marx’s Theory and the Historic Marxist Controversy (1900-
1937) on Economic Crisis“, Science and Society, Vol. 58, No 2, pp. 175-94.
J. Milios (1995): „Marxist Theory and Marxism as a Mass Ideology: The Effects
of the Collapse of ‘Really Existing Socialism’ on West European Marxism“, Rethinking Marxism, Vol. 8, No 4, pp. 61-74.
G. Stamatis (1977): Die ‘spezifisch kapitalistischen’ Produktionsmethoden
und der tendenzielle Fall der Profitrate bei Karl Marx, Berlin.

Aus: Beiträge zur Marx-Engels-Forschung. Neue Folge, 1998,pp-47-60.

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