Endgames [Part l]

Schließen wir die Pandemie Kriegstagebücher ab. Nicht weil die Pandemie vorbei wäre, oder die diskursive und gesellschaftliche Entwicklung die sich seit dem März 2020 ereignet hat, nicht weitere Worte wert wäre. Sondern weil es langsam notwendig wird, je länger und entgrenzter der Faschisierungsprozess Staat und Gesellschaft durchzieht, sich von dem abzuwenden, was nur als Ouvertüre begriffen werden kann, für das was uns in den nächsten Jahren und Jahrzehnten bevorsteht. Wenn wir also über den Pandemie Faschismus, der in den staatlichen Maßnahmen und der gesellschaftlichen Reaktion eingeschrieben ist, noch weiter sprechen, dann ab sofort nur noch um sich einen Begriff von den Notwendigkeiten und Bedingungen zukünftiger sozialer Konfliktualität zu verschaffen. Und wenn wir das sagen, reden wir zugleich von dem was es in den Fokus zu nehmen gilt, den radikalen Umschlag in der Qualität der Bestimmung des Kampfterrains durch unsere Todfeinde, die eigentlich mit dem Rücken an der Wand stehen, wobei ihre historischen Gegner, jetzt, wo es endlich so weit ist, zu blind sind, das zu sehen, zu begreifen, während sie sonst bei jeder Krise das nahe Ende des Empires prophezeit haben, zuletzt 2008 und am Beginn der Pandemie erneut. Immer wieder wurde davon gesprochen, dass es “danach” alles anders sei, die Zeit “jetzt reif” sei und ähnliches. Es gibt aber keine Reife der Zeit, keine objektiven Bedingungen. “Bifo” sagte kürzlich: “Der Kapitalismus ist noch an der Macht, er ist aber bereits tot”. Wahrscheinlich ist dem so. Vielleicht hat auch Agamben Recht, wenn er das Modell der VR China als Gewinner dieser historische Phase sieht und prophezeit: “Sicher ist jedoch, dass das neue Regime den unmenschlichsten Aspekt des Kapitalismus mit dem grausamsten Aspekt des Staatskommunismus verbinden wird, indem es die extreme Entfremdung der Beziehungen zwischen den Menschen mit einer noch nie dagewesenen sozialen Kontrolle kombiniert.”

Mit Sicherheit wissen wir nur, dass wir uns auf einem Schlachtfeld wiederfinden, dass wir noch nie betreten haben, ja, von dessen Existenz wir keine Ahnung hatten. Und selbst in den Reihen unserer Todfeinde dürfte nur wenige visionäre Strategen in den Think Tanks und Militärakademien eine Ahnung davon gehabt haben, auf welchem Grund wir uns jetzt wiederfinden. Womit wir so langsam zu dem kommen, wovon heute die Rede sein soll. Der Fähigkeit, oder auch der Unfähigkeit, die Situation real zu begreifen.

Aus den Erfahrungen der antikolonialen Kriege in Vietnam und Algerien entwickelten Strategen wie Thompson und Trinquier ihre Visionen der Aufstandsbekämpfung, die zur Doktrin der modernen Kriegsführung wurden, sich einschrieben bis in Verzahnung von Militär und Polizei, also in die fließenden Übergänge vom Kampf gegen “äußere” und “innere” Feinde, diese asymmetrische Form der Kriegsführung fand sowohl im “Krieg gegen den Terror” ihre Fortschreibung wie auch in den explodierenden sozialen Konflikten in Westeuropa in den 70er und 80er. “Operation Gladio”, bei der in der direkten Verantwortung oberster NATO Gremien Bombenanschläge gegen die Zivilbevölkerung in Italien verübt wurden, waren ebenso Ausdruck dieser neuen Ausrichtung, wie die Vorschläge des damaligen sozialdemokratischen Polizeipräsidenten von Berlin, Hübner, zum Umgang mit der APO und später der Westberliner Hausbesetzerbewegung. Auf der einen Seite wurden sogenannte Diskussionkommandos (Disk-Kdo) an die Front geschickt, nachdem der Polizeiapparat bei der “Schlacht am Tegeler Weg” eine vernichtende Niederlage erlitten hatte, auf der andere Seite entstand die Einsatzgruppe für die Erprobung und Sonderaufgaben (EgrEuS), der heutige Goldstandard der “beweissicheren Festnahme” der Einsatzhundertschaften von Landes-und Bundespolizei hat hier seinen Ursprung. So wie der “Krieg die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln ist”, ist die moderne Aufstandsbekämpfung die Fortsetzung des Klassenkampfes mit anderen Mitteln, die Trennung im Sicherheitsapparat zwischen Militär und Polizei verschwimmen immer mehr, sowohl was Einsatzmittel als auch Einsatzaufgaben angeht.

So, wie die asymmetrische Kriegführung in den sozialen Konflikt diffundierte, ihn in einen sozialen Krieg selbst transformierte, (was nur anzureißen war an dieser Stelle) so können wir jetzt die Durchsetzung der Permanenz des Ausnahmezustandes konstatieren. Nun, da der “Krieg gegen den Terror” (vorerst) ausgedient zur Legitimierung hatte, und die Totalität der Verteilungskriege und Notstände der “Klimakatastrophe” erst am Horizont aufscheinen, bot die Corona Pandemie die Möglichkeit zum qualitativen Sprung in der Formierung der allerletzten Schlachtordnung. Oder anders gesagt, als Generalstabsübung am Vorabend der großen Endgames. Counter Insurgency hatte begriffen, das man den Krieg nur gewinnt, bzw. eine realistische Aussicht auf einen erfolgreichen Ausgang der Schlachten hat, wenn man unter einem beträchtlichen Teil der Bevölkerung Verwirrung in den Herzen und Hirnen sät, es nicht mehr ausreicht, Glasperlen und Massaker freizügig unter den zu Kolonialisierenden verteilen, man also substanziell und langfristig zu intervenieren hätte. Bis in die Tiefe des kollektiven Bewusstseins und Unterbewusstseins. Womit wir im hier und heute angekommen wären. Dem neuen Zaubertrick der Epoche: Dem unglaublichen Vorgang, dass man nicht nur quasi über Nacht einen Großteil der Menschheit einsperren kann, sondern auch noch das Commitment von wesentlichen Teilen der Inhaftierten dazu erhält. Wie jeder Zaubertrick wirkt auch dieser nur so lange magisch, solange man sich auf die falsche Vorgänge fokussiert, während das eigentliche Geschehen an ganz anderer Stelle stattfindet.

Die erste Handlung eines Magiers besteht immer darin, die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf eine von ihm ausgewählte Handlungsebene zu lenken, in unserem Fall ist es die “Schockstrategie”, von dem das Strategiepapier des Bundesinnenministerium im Frühjahr 2020 sprach. Oder anders gesagt, in der Sprache der hiesigen Herrschenden, den “Glücksfall” der “Bilder aus Bergamo”. Nun ist allgemein bekannt, dass die Bilder der Särge auf den Militärlastern in Norditalien deshalb entstanden, weil es Probleme unter den Bestattungsunternehmen gab und man im Übrigen an ziemlich vielen Orten der Welt Bilder von einer ebenso großen Menge von Toten, darunter Leichen von verhungerten oder massakrierten Kindern generieren könnte, nur werden diese eben nicht weltweit versendet. Aber da wo der Wahnsinn regiert, oder besser gesagt die Massenneurose (manche sprechen sogar von einer Massenpsychose), ist es nicht mehr möglich differenziert zu argumentieren.

Zusammengeschusterte Studien, die von einer halben Million Toten alleine in der Bundesrepublik sprechen, werden medial gestreut, dass diese keinerlei Evidenz aufweisen, ist spätestens vier Wochen später allgemein zugänglich nachvollziehbar, aber da fragt schon niemand mehr danach, weil die (mediale ) Hysterie sich schon dem nächsten Schritt des großen Magiers zugewandt hat. Im schnellen Takt geht es weiter (und die Schnelligkeit spielt immer eine Rolle für das Gelingen des Täuschungsmanövers), alle Wochen werden neue Vorgaben aus dem Hut gezaubert: flatten the curve, Vermeidung der Überlastung des Gesundheitswesens, Anzahl der Beatmungsgeräte, Anzahl der Intensivbetten, Reproduktionswert, Inzidenzwert, … Das Publikum, mittlerweile vom Hinterherhecheln schon ganz außer Atem, erfleht nur noch die Pause nach dem zweiten Akt, aber vorher muss noch der (generalstabsmäßige) (misslungene, upps) Wellenbrecher her, dann der Gnadenakt der Weihnacht, aber der Winter ist lang (und hart, selber schuld sagt der große Magier). Wenn der schnelle Erfolg im Krieg ausbleibt (und das wir uns im Krieg befinden, ist das vorherrschende Narrativ, deshalb finden ja auch mahnende Stimmen, die sagen, wir müssen lernen mit dem Virus zu leben und die Maßnahmen so anpassen, dass trotz Schutz der Alten und Schwachen noch Leben möglich ist, wenig Gehör) bröckelt das jubelnde WIR bei der Ausrufung des Kriegs ab, das weiß jeder Feldherr. Oder Herrin. Dieser Krieg gendert erbarmungslos. Dann müssen Schuldige gesucht und gefunden werden. Unter tätiger Mithilfe der Bevölkerung, das hebt die Moral. Also geht die Hatz los: “Maskenmuffel” (es gibt wirklich Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen keine solche tragen sollten, deren Leben gleicht seit Monaten einem Spießrutenlauf, aber hey, Kollateralschäden, ist ja Krieg, weiß jeder), Nichtmindestabstandhalter, erst waren es die Linken am 1. Mai und bei BLM am Alex, aber den schwarzen Peter (wie heißt der eigentlich heutzutage…?) hat man schnell weitergeschoben, und brüllt jetzt mit der Masse, wenn die Querfront dicht an dicht steht, selbst wenn sie mit Wasserwerfern dazu gedrängt wird, der sowieso endlich mit harten Strahl mitten rein halten soll, bis die Augen rausfliegen. Im Krieg dürstet es nach Blut, auch den Linken. Als die Querfrontler so langsam von den Straßen verschwinden (was abzusehen war, wenn man sich mal die Mühe gemacht hätte, diese Melange politisch zu analysieren, anstatt zu meinen dieser Angelegenheit mit platten “Nazis raus” Grenzen setzen zu können), nimmt man Glühweintrinker und Schlittenfahrer ins Visier, Silvester hat man ja dann gleich den Konsum von Öffentlichkeit von Alkohol in der Öffentlichkeit auf Dauer untersagt, sollen die Leute doch sich Zuhause und alleine zu Tode saufen.

Und während im Wettlauf um die Herdenimmunität im Moment die Neuinfektionen (Dunkelziffer zwischen 5x bis 10x) mit deutlichen Vorsprung vor dem Impfstoff in Führung liegen, weil dieser natürlich unter den Wettbewerbsbedingungen der freien Marktwirtschaft produziert wird, ergo knapp ist (während Warenknappheit bisher ja eher mit den gescheiterten Versuch des real existierenden Sozialismus assoziiert wird), ist das Gerede von der Freiwilligkeit der Impfung schon Schnee von gestern. Diese patriotische Pflicht, ergo dieser persönliche Beitrag zum Kriegsgewinn (früher sammelte man im “Verteidigungsfall” das Edelmetall bei den Leuten ein und speiste sie mit Orden aus minderwertigen Legierungen ab) ist nun wirklich nicht zu viel verlangt. Selbstverständlich ist der Impfstoff sicher, auch wenn bekannt ist, dass das Ausmaß und die Quantität der Nebenwirkungen ebenso wie mögliche Impfschäden erst nach einigen Monaten der massenhaften Verimpfung sicher zu verifizieren sind. Aber etliche Gesundheitsminister wusste ja schon um “die Sicherheit”, als den begutachtenden Stellen noch keinerlei Daten der Produzenten, sondern lediglich Pressemitteilungen vorlagen. Nun wäre gegen einen gut verträglichen Impfstoff mit hohem Wirkungsgrad wirklich nichts einzuwenden, aber bisher ist genau das genauso wenig geklärt wie die Frage, ob er nur den Geimpften vor der Erkrankung schützt, dieser aber das Virus noch weitergeben kann, auch die Dauer des Impfschutzes ist völlig ungeklärt. Während die gegenwärtige Studienlage davon ausgeht, dass bereits infizierte einen hohen und länger anhaltenden Schutz haben, ergo vor einer Impfung erst einmal abzuklären wäre, ob man nicht schon lange immun ist, eine Fragestellung, die bei mittlerweile 2 Mio Menschen, die sich nachgewiesenerweise mit Corona infiziert haben und einer vielfachen Dunkelziffer nicht gerade wenig Menschen betrifft und zunehmend betreffen wird. Auch um die Frage der Kreuzimmunität ist es still geworden, obwohl sogar der Bundesverdienstkreuzträger Drosten schon im Sommer letzten Jahre darauf hingewiesen hatte, dass dies bei einem nicht unerheblichen Anteil der Bevölkerung der Fall sein könnte, nachdem man in Studien festgestellt hatte, dass in einer Wohnung lebenden Familienmitglieder sich trotz engsten Kontakt zu Infizierten nicht angesteckt hatten. Aber die Karawane zieht immer weiter und da es bei der ganzen Angelegenheit um so ziemlich vieles geht, aber nicht um die “Rettung eines jeden Menschenlebens”, wird stattdessen um Berlin wieder eine Mauer gebaut. Zeitgemäß nicht aus Stein oder Beton, aber nichtsdestotrotz wirkungsmächtig. Währenddessen beträgt die Anzahl der wirklich alten Menschen, die sich zur Zeit mit Corona infizieren, das Vierfache des Durchschnittswertes und mehr als die Hälfte der Menschen, die in der Bundesrepublik derzeit an Covid 19 sterben, lebte vorher in einem Alten- oder Pflegeheim. Kann man natürlich nichts machen. Also jetzt, nach über 10 Monaten Pandemie. Als im Frühjahr, also am Anfang der Pandemie, es proportional viele Tote im Zusammenhang mit Corona in Schweden gab, war natürlich klar, dass das passierte, weil die nicht sofort die ganze Bevölkerung eingesperrt haben, während man hier z.B. in Berlin nicht mal alleine auf einer Parkbank ein Buch lesen durfte. Jetzt sterben dort proportional mittlerweile weniger Menschen am Tag als hier und die Restaurants und Geschäfte haben offen, Masken werden nur zu den Stosszeiten in den ÖPNV empfohlen und man kann noch zu acht, wie man will und nicht nach “Haushalten” zusammenhocken. Und das Gesundheitswesen ist auch noch nicht zusammengebrochen. Nun geht es ja nicht darum, hier an dieser Stelle in den kapitalistischen Wettbewerb einzusteigen und natürlich haben die in Schweden sich auch Notstandsvollmachten absegnen lassen und können die jederzeit anordnen (hatten sie Übrigens auch schon im Frühjahr, aber nie angewendet und war dann ausgelaufen) und natürlich sind in den schwedischen Pflege- und Altersheimen im Frühjahr u.a. deshalb so viele Menschen gestorben, weil der Großteil der Heime privat betrieben wird und dort unter besonders miesen Arbeitsbedingungen Migranten aus aller Herren Länder arbeiten müssen, ergo ihr wisst schon Kapitalismus. Womit wir wieder den Kreis schließen können und zu den gegenwärtigen Bedingungen des sozialen Krieges zurückkommen können.

Was wir über die letzten Jahre, eigentlich schon fast Jahrzehnten beobachten konnten, war die ständige Zunahme der weltweiten Riots und Aufstände, an denen die traditionelle (auch neue) Linke wenig bis keinen Anteil hatte, bzw. nur eine randständige Rolle spielte. Diese “Non Bewegungen”, wie sie die Genoss*innen von endnotes in dem lesenswerten Text “Vorwärts Barbaren” nennen, erreichten in 2019 ihren bisherigen Höhepunkt und mussten und müssen sich nun trotz des von unserem Gegner neu eröffneten Terrain des Klassenzusammenstoßes vorwärts tasten. Denn um nicht weniger geht es, um es noch einmal zu betonen. Jenseits der bitteren, aber zutreffenden Wahrheit, die das Wu Ming Kollektiv so treffend formulierte: “Von allen denkbaren Dystopien haben wir die schlimmste erlebt: die Diktatur der Unfähigen – Und das heißt nicht, dass wir es nicht verdient hätten”, gilt es den Blick über das Gegenwärtige, die Pandemie, hinaus, an den Horizont zu wagen. Das bedeutet, sich nicht länger von den Kunststücken des großen Magiers fesseln zu lassen, sich an dem einem Narrativ abzuarbeiten und damit, aus freien Stücken oder wider Willen, Teil zu werden. Die Schwierigkeit, genau dieses Terrain, das nicht das Terrain ist, das unser Gegner gewählt hat, zu bestimmen, zu definieren, haben sich schon Tiqqun in Kybernetik und Revolte gewidmet. Es bedeutet, taktische und strategische Ausweichmanöver zu vollziehen, da sich in den vorgegebenen Diskurs zu begeben, derzeit nur mit Niederlagen enden kann. Es macht keinen Sinn, den Kapitalismus im Pandemie Ausnahmezustand anzugreifen, solange große Teile der Beherrschten sich im Stockholm Syndrom befinden. Es macht noch weniger Sinn, nach 10 Monaten Ausnahmezustand das kapitalistische Ausnahmezustandmanagement zu kritisieren oder gar den ‘lockdown’ zu legitimieren, indem man fordert die Geiselhaft durch flankierende Betriebsschließungen zu komplementieren. Es gilt, das Terrain des Zusammenstoßes “von unten”, wie die Zapatisten sagen würden, neu zu besetzen. Alles was noch am jetzigen Zustand klebt, blockiert die Weiterentwicklung.

Niemand kann genau bestimmen, wie lange die Pandemie noch dauern wird, aber unser Gegner denkt schon über diesen Zeitpunkt hinaus. Es wird offen über zukünftige Pandemien und Maßnahmen gesprochen, die angesichts der Zerstörung der Umwelt unvermeidlich sind und niemand hat eine Ahnung mit was für einer Mortalität diese einhergehen werden. Es wird über die Notwendigkeit gesprochen, die “Klimakatastrophe” mit den Mitteln eines Notstandsregimes “unter Kontrolle zu bringen”, bis in Teile der “ökologischen Bewegung” hinein. An dieser Konfrontation kann das “von unten” nur zerbrechen, weil ihm einfach die Mittel für den unmittelbaren Zusammenstoß fehlen. Es bedarf also einer klugen Strategie, die es ermöglicht, wieder selbstbestimmt in das Handeln zu kommen. Dies ist keine Frage der Moral, sondern der absoluten Notwendigkeit. Das Empire steht am Abgrund, aber es wird sich nicht freiwillig aus der Menschheitsgeschichte verabschieden, eher wird es den Menschen selbst mit in den Abgrund reissen. Es geht also um alles oder nichts. Um nicht weniger. Nur dass erstmalig in der Geschichte der zeitliche Horizont endlich erscheint.

to be continued

Foto: Sylvia John



		
		
			
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