Für Adorno

Für Adorno geht es in der »Negativen Dialektik« darum, das Positive als eine affirmative Lüge zu denunzieren. Die Dialektik lebt von der Entzweiung, indem sie einen Gegenstand in Beziehung zu etwas anderem denkt. Die bestimmende Kraft des Begriffs ist stets eine Praxis des Unterscheidens. Innerhalb der entzweiten Identität gilt es für Adorno im Gegensatz zu Hegel auf dem Nicht-Identischen zu beharren, das selbst je schon eine notwendige Bedingung für die Konstitution der Identität ist. Die Entzweiung einer Sache als Gesellschaftskritik zu konzipieren, bedeutet für Adorno darüber nachzudenken, ob uns das Bestehende nicht von vornherein als das Negative gegeben ist. Gesellschaftliche Realität ist für Adorno nicht als ein integraler Organismus, sondern als eine antagonistische Totalität gegeben. Adorno fordert die Anbindung der Erkenntnistheorie an die Gesellschaftstheorie als dem praktischen Interesse der Theorie, zu der als negativ qualifizierten Ordnung (für sie ist das Leiden der Indivíduen konstitutiv) »Nein« zu sagen. Theorie versteht Adorno als eine Praxis bzw. als eine verändernde Produktivkraft. Da ist er sich mit Althusser und Laruelle einig. Speziell Laruelle hat neuerdings auf ein Subjekt hingewiesen, das die »Kraft-des-Denkens« oder die Praxis der Arbeitskraft als das »Reale-in-der-letzten-Instanz« inkorporiert. (Arbeitskraft nicht als Ausdruck eines politischen oder rationalen Individuums oder wahlweise als ein durch sozio-ökonomische Kategorien definiertes Subjekt-Objekt, sondern als das radikal Gelebte des Widerstands). Die produktive oder spekulative Kraft der Theorie besteht für Adorno in der Negation, die andauernd den praktischen Impuls (Mimesis an das Leiden) verstärkt, Veränderungen in den gegebenen Kräftefeldern und Machtbeziehungen vorzunehmen. Indem diese negative Tätigkeit die Antithese zur Welt (gleich Kapital) produziert, ist sie in diesem Sinne eine Philosophie des Nein-Sagens.

Der Begriff der Negativität besitzt in Adornos Denken einen konstitutiven Charakter, was von Sangwon Han folgerichtig als »konstitutive Negativität« bezeichnet wird. Dabei müssen zunächst das Negative und Negativität voneinander unterschieden werden. Adorno schreibt: »Negative Dialektik denkt demgegenüber die in jeglicher einzelnen Bestimmung wirkende Kraft des Ganzen nicht nur als Negation der Einzelbestimmung, sondern selber auch als das Negative – nämlich als das Unwahre, als das was Versöhnung hintertreibt.« Negation bedeutet Entgegensetzung, Entzweiung oder Antithese einer Bestimmung, etwas, was verneinend ist, während sich das Negative auf das Unwahre, das Unwesen bezieht, das, was verneint und zerstört werden soll. Negation ist die verneinende kritische Wirkung des Denkens, das die »Gesellschaft« als eine Totalität des Leidens begreift. Sie impliziert eine kritische und widerstehende Haltung gegen die als negativ begriffene und erfahrene gesellschaftliche Realität und zugleich den Impetus, den negativen Gegenstand abzuschaffen. Aus der Negation der Negation soll im Gegensatz zu Hegel keine Synthese entstehen, weil die Negation in diesem Fall nicht negativ genug wäre, vielmehr insistiert die Negation als eine verneinende Tätigkeit bzw. Kritik am negativen Zustand. Die Figur der Negation der Negation führt also nicht zur Synthese, sondern ist als die Negation des bestehenden Negativen zu verstehen. Das Negieren des Negativen mündet bei Adorno nicht wie bei Hegel im Positiven, sondern bleibt sui generis negativ, zeitigt aber durchaus auch positive Wirkungen, i.e. durch die konsequente Negatíon des Negativen wird das Positive erst konstituiert. Oder, um es noch einmal anders zu sagen, Adorno geht von der Negation der repressiven und antagonistischen Realität aus; das Positive wird durch den konsequenten Prozess der Negation selbst erzeugt, durch die Negation des Negativen, nicht durch die Negation der Negation. Dies muss aber keinen Rückfall in die schlechte Unendlichkeit bedeuten, der Hegel so entgegnet, dass er den Mangel zur Potenz erhebt. Bei Adorno wird der äußere Zustand erlitten und als äußeres Leiden erfahren, womit zugleich das Nicht-Identische dem Denken geschieht und nicht von ihm lediglich gedacht wird. Daraus ergibt sich bei Adorno die negative Unabschließbarkeit. Schlecht unendlich wäre dieses Denken erst dann, wenn es sich vom Leiden am Etwas, das ihm geschieht, abwenden und in ein redundantes Kreisen um sich selbst eintreten würde. Solch eine wahre Unendlichkeit wäre dann ganz hegelianisch das Zusammenfallen von Begriff und Sache.

Das wirklich Positive ist nicht unmittelbar vorgegeben, sondern kann nur durch die Tätigkeit der Negation nachträglich konstituiert werden. Deshalb ist das, was das Positive konstituiert die Negation. Indem das begriffliche Denken den gegebenen Gegenstand bearbeitet, rekonstruiert sie ihn in einem Netz von Beziehungen, das Adorno in Anlehnung an Benjamin Konstellation und Deleuze das Problem nennt. Ein sternbildartiges herrschaftsloses Netzwerk nennt Benjamin Konstellation. Begriffe werden hier durch ihre vielfältigen Beziehungen zu anderen Begriffen bestimmt. Negative Dialektik will sich vom statischen System wegbewegen und die an sich seiende Positivität auflösen. Antagonistische Totalität wird hingegen als Netz von Relationen gedacht, womit eine Kritik an einer Position eingeschlossen ist, die die Totalität als letztes und Absolutes zu bestimmen versucht. Derart arbeitet die Theorie produktiv durch die Negation und produziert neue Konsequenzen, statt dass sie das Neue unmittelbar vorstellt. Totalität ist keine affirmative, sondern eine kritische Kategorie. Adorno schreibt: »Aber das Positive, das man hat, ist das Gegebene in seiner Schlechtigkeit, über das die Erkenntnis mit nichts anderem hinausgeht als damit daß sie die Schlechtigkeit durch den immanenten Widerspruch des gegebenen bestimmt. Das Positive ist das Negative, und nur das Negative, die bestimmte Negation, eigentlich positiv.« Die Operation der Negation des Negativen erzeugt das Positive, wobei Negativität für Adorno ein anderer Name für die kritische Vernunft ist, die den gegenwärtigen Zustand der Machtbeziehungen und der Kräftefelder im Kapitalismus durch die Entdeckung des Antagonismus immanent kritisiert und erst dadurch Transzendenz ermöglicht.

Die theoretische Praxis als konstitutive Negativität heißt im Anschluss an und gegen Hegel, a) das Nichtidentische in der Identität festzuhalten und nicht zu synthetisieren, b) die Negation als kritische Tätigkeit bzw. theoretische Praxis zu betreiben, und c) das Negative der gesellschaftlichen Realität bestimmen. Zentral ist für Adorno im Anschluss an und Ansetzung von Hegel der Begriff der bestimmten Negativität, i.e. alles Seiende ist nur in Relation mit seinem Nichtsein, in Negation zu dem anderen zu bestimmen. Die ungeheure Macht der Negation als kritische Denkbewegung zeigt sich als Negation eines unmittelbar Vorhandenen. Der Bezug zum Marx`schen Kritikbegriff wäre dann folgender: Für Marx ist die Kritik eine darstellende, insofern sie die innere Struktur der ökonomischen Kategorien systematisch aufzeigt. Aber es werden die Relationen in der kapitalistischen Produktionsweise nicht nur systematisch dargestellt, sondern es wird zugleich der Antagonismus in ihr benannt und damit die inneren und äußerem Grenzen des Kapitals aufgezeigt. Die kritische Darstellungsmethode des Kapitals ist deshalb negativ. Damit unterscheidet sich Adorno sowohl von der Dialektik als einer rein subjektiven Denkbestimmung als auch von der kontemplativen Realdialektik, indem er Dialektik als reflexive und kritische Tätigkeit ausweist. Dialektik ist weder Methode noch Reales, sondern eine Tätigkeit des Denkens, und ist deshalb als Methode des Denkens auf die reale Struktur bezogen, wobei Begriff und Realität des Kapitals gerade nicht zusammenfallen. Negation als Tätigkeit des Denkens ist eine theoretische Praxis, die einen praktischen Impetus besitzt, den kritischen Eingriff in die Wirklichkeit. Negative Dialektik ist ein begrifflicher Rahmen für die Begründung der Politik der Negativität. Für die Politik heißt dies eben, den gesellschaftlichen Antagonismus zu erkennen, die Negation im Zuge der subversiven Kraft der Negativität ohne Aufhebung zu denken, um einen neuen Horizont der Alterität anzuvisieren, eine alternative assoziative Kraft zwischen Begriff und Realität, zwischen denen keine Identität besteht, kein einfacher Austausch oder eine reziproke Analogie. Adornos negative Dialektik geht nicht in der Totalität auf, sondern kritisiert sie, sie ist anti-totalitär. Totalität wird nicht als kontinuierlich, sondern als diskontinuiert aufgefasst. Das Antisystem muss sich aber zugleich gewahr werden, was das bestehende System genau ist, was wiederum eine Analyse des Systems erfordert. Es bedarf der systemischen Untersuchung und der Darstellung des Systems, um es der Kritik zu unterziehen. Die darstellende Kritik darf das System nicht nachahmen, sondern muss es sprengen. Dafür muss die Kritik selbst noch einmal systematisch werden, denn nur eine systematische Analyse des Systems kann dieses kritisch überwinden. Eine systematische Theorie zur Dekonstruktion des bestehenden Systems. Denken ohne Begriff ist keines, aber es gilt den kritischen Impetus nicht zu vergessen: der Anspruch der Erkenntnis liegt nicht im bloßen Wahrnehmen, klassifizieren und berechnen, das wäre dann verstandene Wahrnehmung, sondern gerade in der bestimmten Negation des je Unmittelbaren, so Adorno. Das Verstehen begrifflicher Kategorien eines bestimmten Systems ist zugleich ein Kriterium für ihre Kritik, insofern das System als ein antagonistisches identifiziert wird.

Dimensionen des Identitätsbegriffs: a) Einheit von persönlichem Bewusstsein, b) Denken als logische Allgemeinheit, c) Sichselbstgleichheit des Gedankengegenstandes (a=a), Zusammenfallen des Subjekts mit dem Objekt. Ich denke ist der Garant der Identität. Adorno zeigt, dass das konstitutive Subjekt stets durch die objektive Realität vermittelt wird, die außerhalb seiner selbst liegt. Adorno weist einerseits auf die Außenseite der Identität des Subjekts hin, andererseits muss das überindividuelle Moment der Selbstidentität des Subjekts beleuchtet werden.

Immanente Kritik bedient sich der bestimmten Negation als produktiver Negativität. Bestimmung des Gegenstandes im Verhältnis zu einem äußerlich Negativen ebenso wie innerlich Negativen zu sich selbst. Bestimmende Negation bestimmt einen Gegenstand durch Negation und negiert ihn zugleich durch dessen Bestimmung, indem Negation und Bestimmung nicht voneinander zu trennen sind, können Kritik und Lösung nicht voneinander getrennt werden. Die kapitalistische Identitätslogik wird bei Adorno aus dem Tauschprinzip abgeleitet, das quantifizierend identifiziert. Austauschbarkeit, Kommensurabilität und quantitative Kalkulation sind hier bestimmend. Der Austausch erfordert Gleichheit, die er zugleich negiert. Die Totalität der Äquivalente ist die negative Totalität, insofern sie durch die Ungleichheit und Nicht-Äquivalententausch der Mehrwertproduktion verwiesen sind. Durch die Hintertür führt Sangwon Han hier den Kapitalbegriff wieder ein, der bei Adorno weitgehend fehlt. Dies heißt aber auch, dass die über das Tauschprinzip entwickelte immanente Kritik fehlschlägt, insofern die Zirkulation als integraler Teil der Gleitbewegung des Kapitals zu verstehen ist, und eben nicht als der wahre Garten Eden der Menschenrechte, den man als Maß an die bürgerliche Gesellschaft anlegen könnte, um zu zeigen, dass diese ihre Versprechungen nicht einhält. Problematisch wird es also dann, wenn an einer immanenten Kritik festgehalten wird, a la die Prinzipien der Gleichheit und Freiheit, die die bürgerliche Gesellschaft propagiert, können in ihr nicht realisiert werden. Das Bestehende soll hier durch sich selbst seine Unmöglichkeit eröffnen, indem das Scheitern der Identifikation über das Nicht-Identische nicht nur das Maß der Kritik anzeigt, sondern das Nicht-Identische steht für ein Etwas, das auf ein nicht zu liquidierendes Objekt verweist. Es wäre nun aber zu einfach, diese Objekt mit dem Gebrauchswert zu identifizieren, dessen vielfältige Überformungen Adorno nicht entgangen sind.

Das-Nichtidentische ist keine Antithese der Identität, sondern ihr notwendiges Element. Identität kann ohne sie gar nicht bestehen; Nichtidentität ist nicht das erste, sondern als die konstitutive Alterität der Identität zu verstehen. Dem Primat der Vermittlung widersetzt sich eine durch Vermittlung vermittelte Unmittelbarkeit, indem sie die Vermittlung selbst vermittelt. Nicht-Identität ist die Grenze des Begriffs, während sie zugleich auf etwas Reales verweist. Das Nicht-identische lässt sich aber nicht positiv wenden, ist keine positive Differenz, vielmehr weist es auf das negativ Seiende hin, insofern es im Identitätszwang als Negatives erfahren wird. Das Nicht-Identische ist die bestimmte Negation der Identität und eine negative Kraft, die über das Identifikationsprinzip hinausgeht, ihm eignet das Fremde, Heterogene; sie ist divergent, dissonant, negativ. Das Nicht-Identische ist also keine affirmative Differenz zum Identischen, sondern das konstitutiv Andere der Identität qua Kritik. Kritik verweist auf das hin zu den Karten, die noch nicht existieren. Allerdings wäre das dann eher von den Problemstellungen als von den Lösungen her zu sehen, um nicht darin zu verfallen, dass wir nur das zu lösen haben, was im Kapitalismus mal versaut wurde. Wir hätten neue Probleme zu entwerfen, die per se am Moment der Kritik festhalten. (Das Identifikationsprinzip lässt Identität nicht verschwinden, vielmehr wird gezeigt, dass wahre Identität nur durch die Überwindung des Identitätsprinzips möglich ist. Identifikationsprinzip wird in dem Maßstab der Identität selbst kritisiert.)

In der normativen Vorstellung der bürgerlichen Gesellschaft steckt eben nicht bereits eine Assoziation freier Individuen, auch wenn Freiheit und Gleichheit kein ewiger Maßstab sind, sondern durch gesellschaftliche Veränderungen selbst verändert werden müssen. Der kritische Maßstab verändert sich durch die kritische Tätigkeit, es lässt sich jedoch kein kein Maßstab jenseits der bestehenden apriorisch festhalten, hier gilt für Adorno das Bilderverbot. Das Positive existiert nicht im voraus, sondern wird nachträglich in der Negation von etwas falschem Negativem konstituiert. Das Positive ist nicht als eine von der Wirklichkeit abgetrennte und direkt erreichbare Transzendenz, noch wird es durch die Aufhebung der Negation erzeugt. Erst im Prozess der Negation des Negativen wird es als ein Nicht-Negatives konstituiert. Allerdings hält Adorno eben am Bilderverbot fest, das heißt Kommunismus ist für ihn wie für Marx die reale Bewegung selbst.

In diesem Kontext gilt es angesichts des Politischen über Konstitution der Gegen-Souveränität nachzudenken, die als eine kollektive Subjektivität zu verstehen ist. Hier ist für Adorno der Begriff der Mimesis zentral. Leiden und das Nicht-Identische sind konstitutive Begriffe für das Politische bei Adorno, der mimetische Impuls, das Leiden des anderen als jenes von sich selbst wahrzunehmen, und dies läuft auf die Praxis des Widerstands hinaus sowie auf die Methexis als derjenigen Konstellation, die die Verwirklichung der souveränen Freiheit der Einzelnen in ihrer gemeinsamen Teilhabe ermöglicht. (Han) Phänomene des Leidens wahrzunehmen bringt erst die Perspektive ans Licht, dass die Ursache des Leidens auf Antagonismen beruht, deren Ursprung in der strukturellen Dimension des Kapitalverhältnisses liegt. Die Konsequenz, die sich aus dieser Perspektive ableiten lässt, ist, dass die gesellschaftliche Totalität als die negative, antagonistische anzusehen ist, die darauf hinweist, dass sie keine in sich vollständige und abgeschlossene, sondern eine nicht zusammenzuschließende Realität ist.

Alle Anstrengungen, soweit ich die Negative Dialektik bei Adorno verstehe, richten sich gegen die vorentschiedene Dialektik Hegels. Das Nicht-Iidentische ist die reale Kritik eines realen Un-Zustandes. Adorno wehrt sich nicht gegen die Identität per se, sondern gegen das Identifikationsprinzip. Zizekmäßig gesprochen wäre dann das Nicht-Identische die Lücke der Identität im Identifikationsprinzip, etwas, was der Identität entgeht. Das Nicht-Identische ist als Begriff zugleich Symptom des Leidens. Es hat damit immer einen realen Bezug zu den Ausgegrenzten. Man kann natürlich den kritischen Impuls bei Adorno als politischen Impuls immer wieder leicht loswerden, wenn man das Identische nur hinsichtlich Versöhnung, Sehnsucht etc. liest. in diesem Bereich war Bloch sowieso der wendigere und windigere. Einerseits bezieht sich das Postulat de Nicht-Identischen auf das Pathos der Denunziation, das nach Marx für die Kritik wesentlich ist, andererseits führt dieses Pathos zu einer regulativen Idee, dass nämlich in der Nacht alle, die Widerstand leisten, gleich aussehen – um ihre Unwahrnehmbarkeit zu sichern, haben sie keinerlei Gründe, sich etwa auf Facebook zu liken oder nochmal anders gesagt, man sagt etwas, aber dieses etwas impliziert den Moment der Unterbrechung. Dialektik im Stillstand. Oder, nochmal anders gesagt, Dialektik im Stillstand heißt, den Gegensatz zwischen totaler Transparenz und der hegelschen Nacht, in der alle Kühe gleich aussehen, zu entkommen.

Adorno hat den seit den 1980er Jahren einsetzenden Prozess der Selbstentwaffnung der Linken lange vorausgeahnt. In einem Brief an Thomas Mann schreibt er: »Aber ich habe immer wieder das Gefühl, daß man, wenn man es nicht im Negativen aushält oder zu früh ins Positive übergeht, dem Unwahren in die Hände arbeitet.«

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