Konspiration und Rauschen

Als 2010 “Der kommende Aufstand” auf deutsch erschien, fanden sich schnell Rezensionen in den einschlägigen linken Publikationen, die das Werk als rechts, antiemanzipatorisch, verschwörungstheoretisch labelten, Geschichte wiederholt sich als Tragödie oder Farce, wie der alte Mann sagte. Das Manifeste conspirationniste, das nun als Broschüre auf deutsch vorliegt, fand gar nicht erst einen deutschsprachigen Verlag, was wohl nicht der Tatsache geschuldet ist, dass es nicht mit jener sprachlichen und gedanklichen Brillanz wie dieser erste Text des “Unsichtbaren Komitees” daherkommt, auch wenn, was die Urheberschaft betreffend, jenes Pamphlet, das im Original beim angesehenen Edition Seuil Verlag erschien, Gerüchte kursierten, es sei eben Werk zumindestens eines Teils jenes sagenumwobenen Komitees, sondern der endgültigen politischen und intellektuellen Kapitulation der deutschen Linken im Pandemie Ausnahmezustand.

Von der noch zu reden ist, jedoch nicht ohne vorher notwendigerweise klarzustellen, dass das “Unsichtbare Komitee” in einem eigenen Kommunique (Die deutsche Übersetzung erschien auf Sunzi Bingfa) klarstellte, dass es nicht Verfasser des Manifeste conspirationniste sei, nicht ohne ordentlich Seitenhiebe zu verteilen : “Wir überlassen der imperialen Linken den Glauben, dass es eine Art von Revolution gibt, die in Reinheit gehüllt ist, und dass man Konterrevolutionen durch die Vervielfachung von moralisierenden Anathemata, politischen Prophylaxemaßnahmen und kulturellem Snobismus besiegt.”

Womit wir auch schon bei den Unterschieden und Gemeinsamkeiten zwischen hierzulande und dem Mutterland der modernen Revolutionen angekommen sind. Doch wenden wir uns noch einmal dem Jahre 2010 zu, und dem Raunen, dass auf die Veröffentlichung des “Kommenden Aufstandes” im deutschsprachigen Raum folgte. Nach der ersten Schockwelle, die auf die Veröffentlichung vor allem innerhalb der Linken folgte, weil es ans Eingemachte zu gehen drohte (”Alle Milieus sind konterrevolutionär, da ihr einziges Anliegen der Erhalt ihrer miesen Bequemlichkeit ist”) fanden sich doch noch einige Freund*innen des Textes, der immerhin sogar in zwei Übersetzungen kursierte, einmal als freeware Version und einmal beim Nautilus Verlag. Cord Riechelmann, der sich leider aus nachvollziehbaren Gründen weitgehend aus dem politischen Schreiben zurückgezogen hat, durfte in der jungle world eine Entgegnung und Verteidigung mit dem wunderbaren Titel “Ein Feuer auf die Erde zu bringen” schreiben, und so ziemlich jeder Zusammenhang, der etwas auf sich hielt, gab seinen Senf zum Erscheinen des Pamphlets hinzu. Kurz gesagt, “Der kommende Aufstand” dürfte wohl der meistdiskutierte Text des zweiten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts in der sogenannten radikalen Linken gewesen sein. Genützt hat dies allerdings wenig, was sich nicht nur darin ausdrückt, dass eben jene Milieus, “von denen jedes einzelne beauftragt (ist), eine Wahrheit zu neutralisieren”, sich mitnichten bereitwillig zur Selbstauflösung einfanden, sondern im Gegenteil sich ein Jahrzehnt später an die Spitze der konterrevolutionären linken Bewegung setzten, denen die autoritären staatlichen Maßnahmen im Pandemie Ausnahmezustand gar nicht repressiv genug ausfallen konnten, der faschistoiden total control zero covid Politik der chinesischen Regierung nicht nur vom Balkon enthusiastisch Beifall spendeten und Unterschriften für die Einrichtung von roten, gelben und grünen Kontrollzonen sammelten. Die ungeimpfte Menschen zu Feinden der “solidarischen Gemeinschaft” erklärten, denen im Falle einer Erkrankung an Covid 19 “jegliches Mitgefühl zu verweigern sei” (Jutta Ditfurth) oder wahlweise auch die medizinische Behandlung, bzw. die automatische Internierung als Mallorca Urlaubern in Quarantäne Lagern. Man könnte auch sagen, die Linke hatte wieder zu sich selbst und ihrer historischen Linie der pädagogisch wertvollen killing fields gefunden. Endlich selbst Staat geworden, zumindestens in ihrer neurotischen Perversion, schien am Horizont der Impfsozialismus auf, eine bessere Welt, selbstverständlich geleitet von den besten und erfahrensten Aktivist*innen, die die radikale Linke zu stellen bereitwillig in der Lage war, und denen das Kapital ganz nebenbei die Zügel zur weisen Lenkung der Staatsgeschäfte überreichen würde.

Doch lassen wir diese Elend hinter uns und wenden uns dem eigentlichen Werk zu. Und enttäuschen sogleich all die eigentlichen Verschwörungstheoretiker, denn die angeblich aufgeklärten Linken waren schon immer diejenigen, die voller Hingabe die krudesten Theorien über die Dinge, die die Welt im Innersten zusammenhält, lieferten. Kurz gesagt, selbst das gebrandmarkte Manifeste conspirationniste geht davon aus, dass die Letalität einer Covid 19 Erkrankung dreimal so hoch sei wie die bei einer Grippeerkrankung. Der Skandal, denn die Linke, der jegliche materialistische Analyse abhanden gekommen ist, giert geradezu nach dem nächsten Skandal, von dem sich sich in ihren Blasen selbst berichten kann, ein letztes trauriges Seelenfutter verlorener Existenzen, jener Skandal existiert also gar nicht. (Wobei noch anzumerken ist, dass die neuesten Varianten des Corona Virus mittlerweile genau eine solche Letalität mit sich bringen wie eine gewöhnliche Grippe.) Was also macht dieses Manifeste conspirationniste so gefährlich, für die herrschende Ordnung ebenso wie für die Linke, die vorgibt diese überwinden zu wollen, dass es nur allein aufgrund seiner Existenz exkommuniziert werden muss?

Es ist das Ergebnis von (umfangreicher) Recherche, politischer Einordnung und revolutionärer Vorstellungskraft. Es macht sich völlig frei von dem vorherrschenden Corona Narrativ, es denkt den Pandemie-Ausnahmezustand von seiner Funktionalität her. Vor allem aber liefert es Fakten, Fakten, Fakten. Was zugleich seine größte Schwäche ist. Zu selten bricht sich sprachliche und gedankliche Brillanz Bahn: “In vielerlei Hinsicht ist der Bruch von 2020 verwandt mit dem von 1914. Dieselbe erstickende, schamlose Propaganda – vorhersehbar, aber effektiv. Derselbe himmelschreiende Verrat der Linken. Dieselbe Einöde, die um diejenigen entsteht, die nicht nachgeben… Alles in Allem holt die gesamte Linke seit zwei Jahren das Beste aus sich raus. Sie wird alle Produkte staatlicher Kommunikationskanäle weitergeleitet haben und sich kerinerlei emotionaler Erpressung, keinen Paralogismus, keinem komplizenhaften Schweigen gesträubt haben. Sie wird sich als das erwiesen haben, was sie ist: irrational vor lauter Rationalismus, obskurantistisch vor lauer Wissenschaft, unsensibel vor Gefühlsduselei, krankhaft vor Hygienwahn, gehässig vor Menschenliebe, konterrevlutionär vor Progressivität, dumm, weil sie sich für kultiviert hält … Sie war die Stimme der Angst, solange die Angst herrschte. So weit, dass man Freiheit, Demokratie, Alternative, Revolution und sogar den Aufstand dem Werkzeugkasten der extremen Rechten überließ.”

Dies sind die starken Stellen des Textes, weil er die Einsamkeit des Lesers lindert, Raum schafft für all die Wut und den Ekel über die Kapitulation und den Verrat an all dem, was Generationen von Militanten an Antagonismus in den Metropolen aufgebaut haben. Wo er im besten Sinne an den “Kommenden Aufstand” erinnert, an den notwendigen radikalen Bruch mit der Linken, die sich historisch überlebt hat und deren lebende Leiche nur noch als moralischer Gralshüter fungiert. Dass der Text sich “die Verschwörung” wieder aneignet, Marx, Nietzsche, Freud… als “Verschwörer” aufführt, ist letztendlich akademisch angehauchte Beweisführung und wohl eher der Herkunft der Autoren geschuldet als der eigentlichen Notwendigkeit sich jenseits der herrschenden Narrativs zu bewegen. Aber vielleicht braucht auch der eine oder andere geneigte Leser die Beweisführung zur “Biostaatsbürgerschaft”, die ausführliche Darstellung der letzten zwanzig Jahre, die “Preparedness” als Regularium der Dystopie, in der wir uns wiederfinden, hervorgebracht hat. Vielleicht macht es Sinn an all die Krisen-Szenarien zu erinnern, die im Vorhinein in diversen Gremien durchgespielt wurden, vielleicht macht es Sinn, daran zu erinnern, dass die staatlichen Maßnahmen der letzten 2 Jahre einem Plan folgten, dass das berüchtigte “Fahren auf Sicht” von dem Merkel sprach, ein einzige List darstellte, denn natürlich gab es Pläne für alle Eventualitäten, natürlich wurde die Schockstrategie zur Einsperrung eines Großteils der Weltbevölkerung gezielt eingesetzt, der berüchtigte Leak des Strategiepapiers der Bundesinnenministeriums folgte einer Choreografie, natürlich war all dies eben das Resultat einer Überlebensstrategie eines Empires im Todeskampf, das nur noch über die Option des ewigen Krisenmanagers als letzte ideologische Verteidigungslinie verfügt. Vielleicht macht es Sinn, das alles noch einmal en detail nachzuzeichnen, vielleicht fällt der Text aber auch an dieser Stelle hinter das zurück zurück, was international seit 2 Jahren in dissident-aufständischen Strukturen gedacht, geschrieben und diskutiert wird. Und vielleicht reicht es auch und wird dem Anliegen besser gerecht, dem alten, klugen Agamben zu lauschen, der in seinen kurzen, prägnanten Aufsätzen in den letzten beiden Jahren so viel Licht in die intellektuelle Dunkelheit geworfen hat.

Die Diktatur der Verwundbarkeit

Doch Ehre wem Ehre gebührt, denn ohne Zweifel gehört das Kapitel zur “Diktatur der Verwundbarkeit” zu eben jenen Glanzstücken, die das Manifeste conspriationnniste eben auch zu bieten hat und die der Mühe des Übersetzens und der Verbreitung wert sind. “In den vergangenen Jahren hat man uns keine Sekunde der Muße gelassen, um zu vergessen, wie sehr unsere Existenz in die globale Infrastruktur eingebunden ist. Zu keinem Zeitpunkt hat man davon abgelassen, uns spüren zu lassen, was das an politischer Unterwerfung beinhaltet. Die Verwundbarkeit des Systems wird jederzeit auf die Verwundbarkeit seiner Untertanen umgelegt. Das ist die Genialität der Biopolitik.” Genau an dieser Stelle wird das Manifeste conspirationniste unverzichtbar komplementär zu den wichtigen Texten, die die Frage der Perspektive der weltweiten Aufstände beleuchten. Weil die Frage danach, wie die Begrenzung des Aufstände aufgehoben werden kann, nicht diskutiert werden kann, ohne unsere eigenen Abhängigkeiten, die ganz materiell und vor allem eine Frage von Essen, Trinken, Energie, Medizin … sind. Da es keine nationalstaatliche Perspektive mehr gibt (wobei anzumerken wäre, dass es diese aus revolutionärer Sicht nicht einmal 1917 gegeben hat), bleibt die Frage offen, wie der Aufstand Materialitäten im revolutionären Prozeß schaffen kann, die dieser eigenen Verwundbarkeit und der Verstrickung mit der Verletzlichkeit des Empire gerecht werden (die z.B. in der Frage der Logistikkrise allzu offensichtlich für jeden geworden ist).

Während ja bei Sartre “die Hölle immer die Anderen sind”, ist “die gegenwärtige Hölle nichts anders als die Verwirklichung des alten positivistischen Projekts”, heißt es im Manifeste conspirationniste. Und auch hier gilt, dass das Wesen der Hölle eher zu ergründen ist, wenn man sich einfach auf seine Nase anstatt auf seine Recherchekunst verlässt. “Die Singularität, die doch das Ganze der Erfahrung ist, ist antistatistisch. Aus diesem Grund muß die Statistik überall die Erfahrungen verwüsten. In dem Moment, in dem man im Jahr 2020 die alten Menschen an Einsamkeit in den Pflegeheimen sterben ließ, nötigte man uns zu gekünstelten Gefühlen für tägliche Todeszahlen und gespenstische Abstraktionen. Man verlangte von uns – und verlangt es immer noch – , dass wir diesen statistischen Blick auf unser Leben annehmen. Zu denken und zu leben als wären wir nicht wir selbst, heißt mit dem Leben und dem Denken Schluss zu machen. Jedes Mittel ist recht, um uns von uns selbst loszureißen. Und notfalls in uns das gesellschaftliche Wesen gegen das singuläre Wesen aufzuwiegeln. Zwischen dem statistischen Blick auf die Welt und der Welt selbst liegt der ganze Abgrund, der den letzten Atemzug eines geliebten Menschen vom Einfügen einer einheit in die Spalte der Todesfälle trennt”

Wir werden siegen

Klare, wütende, liebevolle Gedanken, denen man die Lektüre der nächsten Seiten Beweisführung vorzieht. Wobei die Übersetzung ins Deutsche dem eh schon sperrig daher kommenden Originaltext nicht unbedingt gut getan haben dürfte. So springen wir also zum Schlusskapitel, das nicht weniger als einen Sieg verheißt, “weil wir tiefgründiger sind” (“tiefgründig” ist ein gelungenes Beispiel für die frustrierende Unübersetzbarkeit mancher französischer Phrasen). Und das mit einem zweiten Paukenschlag weitergeht. Einer mit Verve vorgetragenen Abrechnung mit “der Gesellschaft”, bzw. dem reaktionären Konzept dahinter. Die Autoren führen uns an das Ende des 18. Jahrhundert zurück, zu Joseph de Maistre und Louis de Bonald, deren “Soziologie der Gesellschaft” die konterrevolutionäre Antwort auf die Revolution des Pöbels war, sie schlagen den Bogen über Comte und seiner “rationalen Reform der sich in der Krise befindenden Gesellschaft” und landen in Davos, bei Klaus Schwab, Xiao Ping und Bill Gates, bei Facebook und der chinesischen WeChat. Bei Eric Schmidt, CEO von Google: “Ich glaube tatsächlich, dass die meisten Menschen nicht wollen, dass Google ihre Fragen beantwortet. Sie wollen dass ihnen Google sagt, wa sie tun sollen.”Von da ist es nicht mehr weit zum “Krieg gegen die Seelen” und Stalins Rede an die russische Schriftstellerprominenz: “Die Produktion von Seelen ist wichtiger als die Produktion von Panzern … und ihr müsst behilflich sein bei der Neuerschaffung der Seele … Und deshalb erhebe ich das Glas auf Euch, Schriftsteller, auf die Ingenieure der Seele.” Oder um mit den Autoren das Manifest zu sprechen: “Das Operationsfeld der Epoche ist die Ebene der Seele. Auf diesem Gebiet liefert man sich den wildesten und den am wenigsten bemerkten aller Kriege.”

Doch wie nun einlösen, jenes Versprechen: Wir werden siegen? “Die Revolutionen wollten nie ‘das Wohl der Menschheit’ erreichen … Wer das ‘Wohl der Menschheit’ herbeiführen will, führt ein Sanatorium und keine Revolution herbei. Revolutionen wollten immer mit einer Existenzform Schluß machen, mit einer Art von Menschheit, die erstickend geworden war. Es gibt keine nette Revolution.” Nun, die einen wollen unbedingt, dass “auf ihrer Revolution getanzt wird”, die anderen wollen dass sie “großartig ist”, alles andere sei “Quark”. Und schönes Leben für alle sowieso. Jeder pickt sich was raus, die Revolution als gigantischer Weihnachtswunschgabentisch ewig regressiver Kleinbürger. Die Revolution aber ist blutig, grausam, ein Schlachten ohnesgleichen. Besonders nun, wo unsere Zeit so unglaublich begrenzt ist angesichts der Verwüstungen der Welt. “Wir wollen uns rächen. Uns rächen für die zwei Jahre weiße Folter….Für die Toten, die wir nicht beerdigen konnten. Für die verlorenen Freunde, oder auf Tranquilizer. Für die sich ausdehnende Wüste. Für die erzwungene Stille … Uns rächen für die verwüstete Erde und die sterbende Ozeane.” So schreiben es die Autoren in ihrem Manifest. So muss es wohl sein, wenn wir siegen wollen. Weil wir siegen müssen.

Vielleicht läuft es alles wirklich darauf hinaus, wie es im Schlusskapitel des Manifeste conspirationniste steht, dem unbestreitbar stärksten Kapitel des Buches. “Die zweite Überlegung … ist die Notwendigkeit, sich die Kunst der Verschwörung wieder anzueignen. Die ersten Formen der Arbeiterorganisation im 19. Jahrhundert waren konspirativ. Doch der ideologische Sieg des Marxismus, der sich ganz auf seine Strategie der Machteroberung durch Wahlen und seine wissenschaftliche Bewusstseinsbildung konzentrierte, hatte zur Folge, dass die notwendigerweise konspirative Dimension jeder konsequenten subversiven Aktivität verdrängt wurde. In Wirklichkeit war diese Dimension nie verschwunden, aber man musste sie verleugnen.” “Bildet Banden” schrieben die jugendlichen Rebellen der Westberliner Hausbesetzerbewegung Anfang der 80iger an die Häuserwände der verfallenden Halbstadt. Sie waren ihrer Zeit weit voraus, oder vielleicht die letzten, die auf der Höhe der Zeit kämpften. Ohne Zweifel muss sich verschworen werden, ohne Zweifel sind die Banden der Freundschaften jenen der sogenannten Genossen vorzuziehen, worauf auch schon Agamben hinwies: “Vorausgesetzt, wir erinnern uns daran, dass Freundschaft – d.h. die Tatsache, ein Anderssein in unserer Erfahrung des Existierens zu spüren – eine Art politisches Minimum ist, eine Schwelle, die das Individuum gegenüber der Gemeinschaft sowohl eint als auch trennt. Das heißt, vorausgesetzt, wir erinnern uns daran, dass es sich um nichts Geringeres als den Versuch handelt, überall eine Gesellschaft oder eine Gemeinschaft innerhalb der Gesellschaft zu bilden. Mit anderen Worten, angesichts der zunehmenden Entpolitisierung der Individuen, in der Freundschaft das radikale Prinzip einer erneuten Politisierung zu finden”.

Die Verbreitung der deutschen Übersetzung des Manifeste conspirationniste, auch und gerade unten jene, die nicht die üblichen Verdächtigen sind, dürfte auf jeden Fall dabei hilfreich sein, unsere Chancen zu erhöhen, siegreich zu sein. Die nächste Etappe wird der kommende Herbst und Winter sein, die ohne Zweifel eine Explosion der schon gegenwärtig grassierenden weltweiten Revolten mit sich bringen werden. Entweder wird man am Rande der geschichtlichen Zuspitzung stehen, im Zweifel mit dem Finger auf den Schmuddelkinder zeigen, die ungebildeten Barbaren, oder sich munter ins Schlachtengetümmel stürzen, die Herzen voller Hass und Liebe, “und der Gewissheit, dass wir am Ende das siegreiche Leben sind”.

Das Konspirationistische Manifest kursiert als Broschüre unter potentiellen Gefährten oder kann hier bestellt werden konspiration@protonmail.com

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