Post by: Klerich

EconoFiction, PhiloFiction

Lyotard: Intensitäten

19 Sep , 2017  

1.

Lyotard sieht im Kapitalismus die Herrschaft der reinen Quantität, den völligen Bedeutungsverlust zugunsten der Zahl/des Profits: „Nirgends eine Verknüpfung mit dem Großen Signifikanten, lediglich das Tauschgesetz, das zwischen den Termen, deren Wert allein in ihrer Beziehung liegt, wirksam ist. Genau das ist die Definition einer Struktur …“; m.a.W.: der ...

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EconoFiction, PhiloFiction

DAS GROSSE ZERO (Économie libidinale, Paris 1974) Jean-Francois Lyotard: Libidinöse Ökonomie

17 Sep , 2017  

Walter Reese-Schäfer vermag in „Lyotard zur Einführung“ (bei JUNIUS) mit der LÖ offensichtlich nicht viel anzufangen. Dennoch wird deutlich, dass „die Krise der Auflösung“ einer sozialistischen Gruppe (19) sicherlich ein Anlass zur Niederschrift der LÖ war, es aber im Kern um etwas fundamental Existenzielles geht: um Verzweiflung (18 und 155) ...

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Biopolitics

Zu Bernard Stiegler: Hypermaterialität und Psychomacht

2 Sep , 2017  

Bernard Stiegler läßt in diesem Buch (Gespräche mit Ph. Petit und V. Bontemps) nicht nur seine ambivalente Haltung gegenüber dem Kapitalismus erkennen, sondern auch seine Auffassung von Libido, Libidoökonomie und Sublimierung.

Geistlos…

War er zu Beginn des Buches noch der Meinung, “dass sich diese ganze Kapitalismus-Maschine komplett festgefressen hat” (62), ...

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EconoFiction

Anmerkungen zu Szepanskis Kapitalisierung 1 & 2 & Non-Marxismus

14 Mai , 2017  

Erkenntnisse/Thesen
-Methodologische philosophische Voraussetzungen beinhalten eine Verengung des Blickwinkels auf das Kapital, z.B. verstellt die Priorisierung der Arbeitskraft die Möglichkeit eines maschinellen Mehrwerts, ist Dialektik nicht offen für Sprünge, Brüche etc…

-Kapital ist zu begreifen als „prozessierende Differenz“, d.h. Differenzproduktion und sich verwertenden Wert.

-Die Geldform kann nicht logisch aus ...

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